Entspannung Teil 1 was hilft garantiert bei Stress

Steine im See Entspannung Alice Kilimann Texterin

Stress ist laut WHO mit die größte Gefahr des 21. Jahrhunderts. Wem Entspannungsmöglichkeiten fehlen, läuft Gefahr, durch Stress krank zu werden. Häufig merken zuerst Angehörige und Freunde, dass etwas nicht stimmt. Reizbarkeit, innere Unruhe und Anspannung sind erste Warnzeichen, dass Stress ungesund wird und Entspannung nicht mehr möglich ist.

Was bezeichnet man als Stress?

Stress ist eine Reaktion des Körpers und der Seele auf Umweltreize, die Angstgefühle erzeugen. Ursprünglich bereitete sich der Körper auf Flucht oder Kampf vor. Der Körper erhöht seinen Adrenalinspiegel und wird so in eine Art Alarmzustand versetzt.

In der Steinzeit war das für die Menschen überlebensnotwendig, wenn sie einem wilden, gefährlichen Tier begegneten. Stress war normal. Danach hatten die Steinzeitmenschen genügend Zeit, wieder zu entspannen – negative Auswirkungen gab es nicht. Diese Form des Stresses nennt man Eustress.

Auch heute wäre der Stress nicht gefährlich, wenn genügend Zeit besteht, sich wieder zu entspannen.

Kann der Mensch nicht mehr regenerieren, wird es chronisch. Dies nennt man dann Disstress.

Chronischer Stress

Dieser macht psychische und physische Symptome, die ein Warnzeichen sein sollten. Wenn ein oder mehrere der folgenden Anzeichen dauerhaft, mehr als 3 Monate am Stück auftreten, sollte der/die Betroffene sich in ärztliche Behandlung begeben.

Unbehandelt kann übermäßiger Stress zu Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Weitere Erkrankungen wie Krebs, Magen-Darm-Erkrankungen als Folge werden diskutiert.

Psychische SymptomePhysische Symptome
GedankenkreisenVerdauungsstörungen
Gefühl von MachtlosigkeitVerspannungen
SchlafstörungenSchmerzen
PanikMagenschmerzen
AntriebslosigkeitHerzrasen
Innere UnruheKopfschmerzen
AnspannungSchwindel
 Kreislaufprobleme
Tabelle Folgen von Stress

 

Wie entsteht Stress?

Da heutzutage kaum ein Mensch Kampf- oder Fluchtsituationen erlebt, hat er kaum noch gesunden Stress. Wenn es nicht möglich ist, dem dauerhaften Stress durch Arbeitsüberlastung, private Probleme oder überzogenen Ansprüche an sich selbst zu entfliehen, wird früher oder später krank.

Wie erkenne ich, ob ich unter Stress stehe?

In dem Augenblick, in dem du das Gefühl hast, im Hamsterrad zu sein und nicht mehr rauszukommen, kannst du davon ausgehen, dass du unter Stress stehst.

Leidest du unter:

liegt es nahe, dass du unter deinem Stress leidest und dass der Stress kein Eustress mehr ist. Dabei sind nicht alle Symptome gleichzeitig da und sie sind auch nicht immer gleichmäßig stark ausgeprägt. Sie kommen plötzlich und werden durch andere Symptome ersetzt. Unwillkürlich und unplanbar. Das Endergebnis kann ein Burnout sein, den es unbedingt zu verhindern gilt.

Was hilft gegen Stress?

Stressabbau hilft bei jedem Menschen anders. Entspannungstechniken, Sport, Treffen mit Freunden, das Herz ausschütten bei guten Freunden oder Familienangehörigen oder einfach nur mal ein guten Buch lesen oder Musik hören kann helfen.

Sport

Viele Studien haben gezeigt, dass Sport und Bewegung den Stressabbau unterstützt. Dabei muss man sich nicht grenzwertig auspowern, sondern regelmäßig leicht bis mittlere Belastung genügen völlig. Klar ist, wer müde von der Arbeit nach Hause kommt, kann sich nur schwer aufraffen, sich auch noch zu bewegen – das Sofa ruft. Den inneren Schweinehund überwinden kann aber den Stressabbau hervorragend unterstützen.

Der Nebeneffekt: Gewicht kann reduziert werden, Das Herz-Kreislauf-System unterstützt werden und somit so ganz nebenbei andere Zivilisationserkrankungen verringern.

Und wer dann noch Sport an der frischen Luft wie Walken betreibt, stärkt ganz nebenbei sein Immunsystem – Erkältungskrankheiten gehören dann der Vergangenheit an.

Freunde treffen

Sozialkontakte gehören zu den wichtigsten Hilfen bei übermäßigem Stress. Erstens kommt man aus dem Hamsterrad raus, man sieht andere Dinge, durch Gespräche über ganz andere Dinge vergisst man seine Sorgen oder man kann sogar über seine Problem sprechen.

Wer weiß, vielleicht hat ja der beste Freund einen Tipp, wie bei einer bestimmten Sache eine Lösung gefunden werden kann – schon eine Sorge weniger kann den Stresslevel sinken.

Entspannung neu lernen

Nicht 5 Dinge gleichzeitig machen, Fernseher und Smartphone bewusst ausschalten und Dinge tun, die Spaß machen können schon helfen. Sehr hilfreich sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training, PMR, Atemtechniken, Achtsamkeitstraining, Yoga und Meditation. Auch Fantasiereisen können helfen.

Schlaf verbessern

Ein guter Schlaf ist die halbe Miete zum Stressabbau. Das Problem: wenn man unter Stress steht, hat man auch oft Probleme und über die grübelt man. Gerade wenn der Körper endlich mal entspannen könnte, fängt der Kopf an zu rotieren.

Einschlafrituale, ein gutes Schlafklima (16 bis 18 ° Raumtemperatur) und keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer sind schon mal ein guter Anfang. Der Körper kommt zur Ruhe und das wirkt Wunder gegen Stress. Zur Unterstützung kann ein CBD Night Oil genommen werden. DAs kann helfen, Einschlaf – und Durchschlafschwierigkeiten zu verbessern. Hier geht`s zum Shop

Gesundes Essen

Weniger Kohlehydrate und dafür mehr Gemüse, Salat und Eiweiße belasten den Körper nicht so stark bei der Verdauung. Vor allem abends sollte keine schwere Mahlzeit mehr genossen werden; Kaffee und schwarzen Tee am Abend sind ungesund.

Trotzdem spricht nichts gegen eine Tasse Kaffee am Nachmittag. Nicht zwischen Tür und Angel, sondern ganz bewusst mit einer Pause – ohne Handy oder sonstige soziale Medien.

Auf Fast Food unbedingt verzichten – schon die Glutamate und andere Zusatzstoffe belasten den Körper und somit die Psyche. Ganz zu schweigen von dem vielen versteckten Zucker, die durch die schnelle Insulinsteigerung den Körper eher aufputschen, anstatt zu beruhigen.

Lieblingsbeschäftigung finden und machen

Wenn der Stress überhandnimmt, hilft es vielen, innezuhalten. Überlegen, was bekommt mir in dieser Situation am besten. Und dann genau das tun. Ein Kleiner Spaziergang, hinsetzen und eine Tasse Kaffee trinken, mit der Freundin telefonieren – egal was du gerne machst, das ist der richtige Zeitpunkt, genau das zu tun.

Belohnungen an sich selbst

Das müssen nicht unbedingt materielle Dinge sein. Eine Belohnung ist immer mit positiven Dingen besetzt. Also versuche dich an besonders schöne Dinge in deinem Leben zu erinnern. Schwelge in diesen Erinnerungen, und versuche, sie wieder zu beleben. Das kann eine Wanderung an einem besonders schönen Ort sein, oder der Besuch an einem See mit einer Paddeltour oder das Beobachten von Vögeln oder anderen Wildtieren – jeder hat andere gute Erinnerungen.

Delegation von Aufgaben

Glaube an andere, dass sie Aufgaben genauso gut erledigen können als du. Verteile deine Aufgaben an andere und schaffe so Freiraum für dich selbst. Und wenn eine Aufgabe nicht so perfekt durchgeführt wird – na und? Geht davon die Welt unter? Lass fünf gerade sein und du wirst sehen, dass es dir letztendlich besser geht.

Aber alles, was du tust, ist nur eine Symptombehandlung. Wer langfristig an seinem Wohlbefinden arbeiten möchte, muss die Ursache von Stress bekämpfen.

Negative Gedanken verbannen

Das ist vielleicht der wichtigste Tipp. Denk immer positiv. Hast du eine Aufgabe, sage dir: „schaffe ich doch mit links“ und nicht „das schaffe ich doch niemals, ging das letzte Mal auch schief“.

Schnell merkst du, dass auch schwierige Aufgaben viel leichter bewältigt werden. Probiere es einfach mal aus.

Um dir noch eine kleine Hilfe zu geben, ist hier eine Winterentspannungsgeschichte.

Weg durch den Schnee Alice Kilimann Texterin
Winterwunderland – eine Entspannungsgeschichte

Ursachen von Stress

Das wichtigste vorweg, die Stressoren erkennen, ist das schwierigste überhaupt. Vielen ist gar nicht klar, warum sie so gestresst sind. Sie merken nicht, dass der Beruf sie auslaugt, dass sie sich im Privatleben schlecht fühlen oder durch zu viele Aktivitäten wieder in eine Stresssituation begeben.

Hier muss jeder für sich ansetzen. Können Termine reduziert werden? Muss wirklich jeden Tag eingekauft werden oder reicht es einmal pro Woche? Kann der Alltag besser strukturiert werden? Wo kann ich Auszeiten nur für mich einbauen?

Es hilft, wenn alle Punkte, die zu Stress führen können, aufgeschrieben werden.

Spätestens an diesem Punkt fallen die meisten aus allen Wolken. Ihnen war vorher nicht bewusst, wieviel sie sich aufgebürdet haben, wieviel sie sich zumuten.

Hier hilft es, einen genauen Tagesablauf aufzuschreiben. An diesen Plan sollte man sich penibel halten. Vergesst nicht ein oder zwei Ruhephasen mit einzuplanen.

Schon das hilft ganz vielen Betroffenen, ihr Stresslevel zu reduzieren – es geht ihnen besser und der Alltag wird wieder bewältigt, ohne ständig in Hektik verfallen zu müssen.

Wenn das aber nicht hilft, scheue dich nicht einen Arzt aufzusuchen. Er kann Hilfeangebote bieten. Sei es ambulant oder stationär. Nutze diese Angebote, bevor du in einen richtigen Burnout rutschst und dein Leben völlig aus den Fugen gerät.

Lies auch Teil zwei und drei der Entspannungsserie

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